Video: Die Wiederansiedlung des Roten Höhenviehs schützt ökologisch wertvolle Wiesenflächen in Tännesberg

Im Markt Tännesberg wurde das Rote Höhenvieh wieder angesiedelt und pflegt ökologisch wertvolle Flächen. (Bild: Markt Tännesberg)

Auf den Weideflächen der Familie Schwarz sieht man es wieder: Das „Rote Höhenvieh“, auch Rotvieh genannt, eine alte, vom Aussterben bedrohte Rinderrasse. Früher war die Haltung dieser robusten und genügsamen Tiere typisch für die Oberpfalz. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft wurden sie jedoch sukzessive durch andere Rassen ersetzt. Der YouTube-Clip "Rotvieh Tännesberg" zeigt Alois Schwarz mit seinen Rindern.

Mittlerweile gibt es im Markt Tännesberg wieder drei Landwirt, welche Rotvieh halten und daraus Wurst- und Fleisch-Produkte herstellen, die vor Ort erworben werden können. Auf diese Weise wird nicht nur eine alte Rinderrasse erhalten und in Wert gesetzt, sondern die Tiere leisten auch einen wichtigen Beitrag für die biologische Vielfalt. So bieten die extensiv beweideten Flächen Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Vogelarten.

Die Wiederansiedlung des Rotviehs in Tännesberg ist auf eine Initiative des Landesbund für Vogelschutz (LBV) zurückzuführen. Finanziert wurde das Projekt über Mittel des Bayerischen Naturschutzfonds und des LBV.
Mehr zur Biodiveristätsgemeinde Tännesberg erfahren Sie in der Projektbeschreibung: "Das Modell Tännesberg - Vielfalt ist Programm"

30.01.2020

Regierungsbezirk: Oberpfalz