Die Zwetschge: biologische und kulinarische Vielfalt in Frankens Weinbergen

Rund 400 Zwetschgenbäume wurden seit 2015 in Frankens Weinbergen gepflanzt (Bild: LWG)

Rund 400 Zwetschgenbäume wurden seit 2015 in Frankens Weinbergen gepflanzt (Bild: LWG)
© LWG

Hanita, Toptaste und Etscheid sind nur drei Beispiele für Zwetschgensorten, die jedes Jahr neu in Frankens Weinbergen gepflanzt werden – denn die Zwetschge gilt seit 2015 als offizieller „Baum für Frankens Weinberge“. Hiervon profitiert nicht nur die biologische Vielfalt, sondern es entsteht auch eine Wertschöpfung vor Ort durch regionale Zwetschgen-Produkte. So werden aus der fränkischen Zwetschge mittlerweile zahlreiche Spezialitäten von lokalen Gastronomen, Brennern und Bäckern hergestellt. Auch in der Weihnachtszeit lässt sich die Zwetschge gut verwenden, z.B. bei einer „gefüllten Ente mit Zwetschge“ oder einem „Rotwein-Zwetschgen-Kompott“.

Rund 80 Zwetschgen-Bäume werden jährlich vom Fränkischen Weinbauverband an die lokalen Winzervereine verteilt und gepflanzt. Seit Beginn der Aktion sind das rund 400 Stück. Finanziert werden die Gehölze durch den Fränkischen Raiffeisenverband. Das ALE Unterfranken unterstützt Gemeinden in laufenden Verfahren und Projekten der Ländlichen Entwicklung bei der Vorbereitung und Durchführung der Pflanzmaßnahme.

12.12.2019

Regierungsbezirk: Unterfranken