Projekte

Nach Regierungsbezirk

  • Begehrte Plätze auf den Sonnenterrassen

    Was haben guter Wein und Zauneidechsen gemeinsam? Nun - beide brauchen viel Sonne und Wärme, und beide finden in den steilen Weinberghängen am Main beste Bedingungen. Die Sanierung der Trockenmauern in den Terrassenweinbergen rund um das unterfränkische Klingenberg am Main hat dafür gesorgt, dass sowohl die Lebensräume einer ganz besonderen Artenvielfalt als auch die charakteristische Kulturlandschaft erhalten bleiben.

    Es verlangt den Winzern schon einiges ab, am Untermain im Landkreis...

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    Erstellungsdatum:
    08.04.2019

  • Mit Blick auf‘s Moor

    Es braucht schon viel Fingerspitzengefühl dafür, einem Hochmoor die natürlichen Strukturen zurückzugeben. Im Kematsriedmoos im Allgäu haben behutsame und überlegte Pflegemaßnahmen ziemlich schnell die erhofften Erfolge gebracht. Seitdem sind die Aussichten deutlich besser – auch für Besucher, die jetzt Ein- und Ausblicke in die faszinierende Moorlandschaft haben.

    Zehn Meter in zehntausend Jahren. In diesem Tempo baut sich im Moor eine Torfschicht aus abgestorbenen Pflanzenresten...

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    Erstellungsdatum:
    05.04.2019

  • Artenschutz von oben bis unten

    Ungenutzte Gebäude bleiben in der Gemeinde Ursensollen in der Oberpfalz nicht lange leer stehen. Erst recht nicht, wenn es um eine alte Trafostation oder einen aufgelassenen Bräukeller geht. Ideal für den Artenschutz, dachte man sich, ideal für einen Ort, der sich der Biodiversität verschrieben hat. Für den Umbau zu Vogel- und Fledermausrefugien rückten sogar Jugendliche aus aller Welt an.

    Drei Wochen im August, beste Ferienzeit. In Ursensollen im Landkreis Amberg-Sulzbach war davon...

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    Erstellungsdatum:
    05.04.2019

  • Ein Ausflug, zehn Obstbäume und eine Initiative

    Nicht lange warten, sondern einfach anfangen und das Projekt voranbringen. So hat die Streuobstinitiative im unterfränkischen Hausen begonnen, die Obstbautradition in ihrem Ort erhalten. Was als Impuls der Ländlichen Entwicklung begann, hat sich zu einer festen Gruppierung entwickelt, die das wertvolle Streuobst des Dorfes langfristig pflegt und verwertet.

    Es begann mit einem Ausflug. Das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken (ALE) hatte 2010 zu Beginn des Flurneuordnungsverfahrens...

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    Erstellungsdatum:
    28.03.2019

  • Wildpflanzenprojekt: „Das Grabfeld blüht auf“

    Etablierung von Blühflächen im gesamten Landkreis Rhön-Grabfeld.


    Die Wildpflanzenmischung soll als Ergänzung zu den vorherrschenden Energiepflanzen Mais und Ganzpflanzensilage (GPS) angebaut werden.

    Die spezielle, fünf- bis achtjährige Wildpflanzenmischung (Veitshhöchheimer Hanfmix) wurde im Rahmen einer langjährigen Forschungsarbeit von der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) entwickelt und besteht aus 30 verschiedenen Pflanzenarten.

    Das Wildpflanzenprojekt ist als Gemeinschaftsprojekt von Landwirten, Biogasanlagenbetreibern,...

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    Erstellungsdatum:
    25.03.2019

  • Die wilden Äcker vom Isental

    Wild geht es zu auf den Äckern im oberbayerischen Isental. Es blüht dort in allen Farben und zwar mitten im Getreide und darum herum. Das ist kein Zufall, sondern genau das, was sich die Organisatoren des Projekts „Ackerwildkräuter“ erhofft haben. Die bunte Vielfalt kommt gut an bei Wildbienen, Insekten und Vögeln. Und bei den Landwirten. Die interessieren sich zunehmend dafür, die heimischen Kräuter aufs Feld zu bringen.

    Die Saat geht auf. Im Landkreis Mühldorf sogar dort, wo sie...

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    Erstellungsdatum:
    19.03.2019

  • Gute Schule für das Trinkwasser

    Flurneuordnung und pubertierende Schüler sind zwei Welten, die nicht auf Anhieb zusammengehen. Doch im oberfränkischen Mühlendorf gelangen der Ländlichen Entwicklung noch andere Kunststücke. Zum Beispiel, den klassischen Nutzungskonflikt zwischen Landwirtschaft und Trinkwasserschutz so zu lösen, dass daraus sowohl ein Gewinn für die biologische Vielfalt als auch für die Landwirtschaft wurde.

    Am Anfang stand das Problem mit dem Trinkwasser. Hohe Nitratwerte in den beiden Brunnen im...

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    Erstellungsdatum:
    19.03.2019

  • Wenn Wiesen umziehen

    Ein ganz besonderer Wiesentyp erfährt in den schwäbischen Lechauen eine Renaissance. Ein ganz besonderer? Eigentlich waren magere, artenreiche Mähwiesen einst Standard, nur sind sie immer seltener geworden. Doch in Thierhaupten entstehen in der Flurneuordnung gerade wieder neue Flächen mit diesem Wiesentyp, der eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren birgt.

    Magere Flachland-Mähwiesen, so der fachliche Begriff, sind Wiesen, „wie man sie sich klassisch vorstellt“, sagt Christine...

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    Erstellungsdatum:
    14.03.2019

  • Der grüne Korridor im Gäuboden

    Die intensive Agrarlandschaft im niederbayerischen Gäuboden hat in Haidlfing eine grüne Mitte bekommen. Aus dem einst geradlinigen Lohgraben wurde ein beeindruckend breiter Biotopstreifen, der anspruchsvollen Feldvogelarten einen neuen Lebensraum bietet. Das hat sich sogar bis China herumgesprochen. Und auch der Kiebitz hat gleich seine Kinderstube dort eingerichtet.

    Zwei chinesische Delegationen waren da, das Fernsehen auch und Naturschutzverbände führen Führungen und Exkursionen zum...

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    Erstellungsdatum:
    19.02.2019

  • Hier ist gut Kirschen essen

    Vogelscheuchen braucht man hier nicht, ganz im Gegenteil. Im oberfränkischen Pretzfeld wurde eine große Fläche voller alter Kirschbäume in der Flurneuordnung zu einem Vogelparadies. Das hat sogar den Wendehals dazu bewogen, hier zu brüten und selbst dem Ertragsobstbau nur Vorteile gebracht.

    Eine alte Wasserleitung war’s. „Da hat es bei mir Klick gemacht“, sagt Baudirektor Franz Kamhuber vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE). Dieser Nordhang mit seinen nassen Böden...

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    Erstellungsdatum:
    31.01.2019

  • Sägen für die Vielfalt

    Kulturhistorisch hat der Alpenraum ja einiges zu bieten. Doch in der oberbayerischen Gemeinde Prem pflegt man eine Besonderheit der Landschaftsgeschichte. Hier steht das Vieh auf Allmendweiden. Diese Form der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung gibt es in ganz Deutschland nur noch selten. Für den Erhalt muss geschwendet werden. Geschwendet? Genau.

    Die Moosreitener und Holzer Allmendweiden im Landkreis Weilheim-Schongau sind nicht gerade einfach zu bewirtschaften. Unübersichtlich, nicht immer...

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    Erstellungsdatum:
    17.01.2019

  • Der Kiebitz ist wählerisch

    Mit der Gewässerrenaturierung an Rezat und Borsbach ist ein Verbund an neuen Lebensräumen entstanden. Diese Einladung haben viele gefährdete und sogar höchst anspruchsvolle Tier- und Pflanzenarten schon nach kurzer Zeit gerne angenommen. Ein Monitoring hat die Entwicklung über mehrere Jahre begutachtet und gezeigt: Spezialisten sind wählerisch. Auch in Flora und Fauna.

    Es sei schon ein besonderes Projekt gewesen, sagt Thomas Himml vom Amt für Ländliche Entwicklung im...

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    Erstellungsdatum:
    17.01.2019

  • Schrumpelfrüchte sind die wahren Schätze

    Gedörrte Birnen sind braun, schrumpelig und steinhart, aber für das unterfränkische Fatschenbrunn sind sie die Stars der Vielfalt. Dort weiß man um den Wert der besonderen Birnbaumsorten und dörrt die Früchte seit jeher zu Hutzeln. Nun wurde die Sortenvielfalt verjüngt, dafür gab es auch wissenschaftliche Unterstützung.

    Hutzeln und Flurneuordnung sind jeder für sich zwar sperrige Begriffe, doch in Fatschenbrunn, das zur Gemeinde Oberaurach im Landkreis Haßberge gehört, haben sich...

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    Erstellungsdatum:
    17.01.2019

  • Eine Perle der Biodiversität

    Im oberpfälzischen Hannesried darf man sich rühmen, höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Denn Flussperlmuschel und Weißstorch sind recht wählerisch, was ihren Lebensraum angeht. Eine großflächige Auenlandschaft bietet ihnen nun beste Verhältnisse. Doch es gibt noch viele andere Gründe, warum hier ein Vorzeigeprojekt für die Biodiversität entstanden ist.

    Flussperlmuscheln gelten als Diven und lassen sich nur dort dauerhaft nieder, wo es ihnen absolut genehm und das Ökosystem...

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    Erstellungsdatum:
    17.01.2019

  • Tausendfach vervielfältigt

    In Niederbayern haben acht Gemeinden den Beweis angetreten, dass es sich auch wirtschaftlich lohnt, die biologische Vielfalt zu fördern. Vom Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald profitiert eine ganze Region, denn damit entstand eine eigene Vermarktungsstrategie für viele köstliche Produkte.

    „Jakob Fischer“ ist Nummer eintausend. Er ist von robuster Natur, ihm machen Wind und Wetter wenig aus und große Ansprüche stellt er auch nicht. Eingezogen ist er auf dem Hof der Familie...

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    Erstellungsdatum:
    17.01.2019